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Unser Bundesrat residiert im Preußischen Herrenhaus in der Leipziger Straße in Berlin. Ein 110 Jahre alter Prachtbau, der die Vertreter unserer Länder „beheimatet“ und somit einen wichtigen räumlichen Teil zur Demokratie beiträgt.

Doch die Berliner sind ein sparsames Völkchen, das immer weniger Wasser verbraucht und somit den Grundwasserspiegel weiter ansteigen lässt. Dies mit der Folge, dass die Grundmauern des Sitz vom Bundesrates immer stärker durchfeuchtet werden und der Schimmelpilz wächst und wächst und wächst…..

Doch Abhilfe soll geschaffen werden. Der Schimmelpilz würde sonst die dort gelagerten Gegenstände und das Papier auf Dauer unbrauchbar machen. Außerdem ist eine dauernde, stärkere Belastung durch Schimmelpilze nicht gesundheitsfördernd und somit eine Sanierung zwingend.

Apropos Sanierung….der Keller des Verwaltungsgebäudes ist rund 60.000 m² groß und es sind in einem ersten Anlauf im Jahr 2011 Sanierungskosten von 24,4 Millionen Euro veranschlagt worden.

Doch was wäre eine große Baustelle ohne unvorhergesehene Kosten! Mittlerweile werden die anstehenden Arbeiten mit einem Volumen von rund 39 Millionen Euro taxiert.

Eine aufwendige Sanierung hat halt seinen Preis! Diese große Grundfläche dauerhaft „trocken“ zu halten ist baulich schwierig und mit viel Aufwand verbunden. Technisch machbar, doch das kostet halt!

Dem Schimmelpilz ist dies alles egal. Ob Exekutive, Legislative oder Judikative….vor den Sporen sind alle Bauten gleich!

Mit demokratischen Grüßen

Michael Grübel

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