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Jedem sollte bewusst sein, dass Sporen, Viren und Bakterien zu unserem Leben dazu gehören und eine wichtige Rolle im Ökosystem einnehmen.

Natürlich können die vorgenannten Keime auch krank machen. So muss bei Elementarschäden darauf geachtet werden, dass z.B. Bakterien aus der Umwelt ins Gebäude eingeschwemmt werden können. Bei Wasserschäden mit Fäkalienanteilen sind die Bewohner der Darmflora sowieso in der guten Stube.

Jeder Wasserschaden ist individuell, in den meisten Fällen gibt es für alle Beteiligten eine akzeptable Lösung. Wichtig ist nur: „Keine Panik!“ Denn wie geschrieben….die Kollegen Sporen, Viren und Bakterien gehören zur natürlichen Umwelt!

Und dass dies so ist, möchte ich Ihnen hier noch mit einem Beispiel des guten Geschmacks belegen.

Ein lecker Zungenkuss mit ihrem Partner ist nicht nur ein Zeichen der Zuneigung, es kommen sich auch zwei Ökosysteme sehr nahe. In inniger Eintracht wandern zwischen den Mündern in wenigen Sekunden mehr als achtzig Millionen Bakterien hin und her, wie in einem niederländischen Kuss-Experiment nun erforscht wurde.

Doch sehen sie ihren Partner bitte jetzt nicht aus einem „unhygienischen Blickwinkel“. Denn erstens sind auch Sie Überbringer der netten Gäste und zweitens halten sich die Bakterien nicht allzu lange. Erst ab neun innigen Zungenküssen pro Tag gleichen sich die Bakterienzusammensetzungen im Speichel der Kusspartner an.

Genießen sie also weiterhin die Zueignungen und denken sie dabei bloß nicht an Ökosysteme oder ähnliches, es lenkt nur unnötig ab!

Michael Grübel

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